Julius Haring – Data Analytics

Die Bedeutung von Monitoring und Logging in der Softwareentwicklung

2 Min. Lesezeit
die-bedeutung-von-monitoring-und-logging-in-der-softwareentwicklung
In der heutigen schnelllebigen Softwareentwicklung ist es unerlässlich, dass Anwendungen nicht nur funktionieren, sondern auch stabil, performant und sicher laufen. Hier kommen Monitoring und Logging ins Spiel. Sie sind die Augen und Ohren, die Entwicklern und Betreibern helfen, den Zustand einer Anwendung in Echtzeit zu verstehen, Probleme proaktiv zu erkennen und schnell zu beheben. Monitoring befasst sich mit der kontinuierlichen Überwachung von Systemmetriken wie CPU-Auslastung, Speicherverbrauch, Netzwerklatenz und Anwendungsreaktionszeiten. Es ermöglicht die Erkennung von Anomalien und Leistungseinbußen, bevor sie sich auf die Benutzer auswirken. Alerts können konfiguriert werden, um Teams sofort zu benachrichtigen, wenn vordefinierte Schwellenwerte überschritten werden. Logging hingegen sammelt detaillierte Informationen über Ereignisse, die innerhalb einer Anwendung auftreten. Jede Aktion, jeder Fehler, jede Transaktion kann protokolliert werden. Diese Logs sind entscheidend für die Fehlersuche (Debugging), da sie einen chronologischen Verlauf dessen liefern, was passiert ist. Sie helfen auch bei der Sicherheitsanalyse, indem sie verdächtige Aktivitäten aufdecken können. Die Kombination aus effektivem Monitoring und umfassendem Logging bietet eine ganzheitliche Sicht auf das System. Sie ermöglicht es Teams, die Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit von Softwareprodukten sicherzustellen, die Benutzererfahrung zu verbessern und die Betriebskosten zu optimieren. Tools wie Prometheus, Grafana, ELK-Stack (Elasticsearch, Logstash, Kibana) oder spezialisierte SaaS-Lösungen sind hierbei von großer Hilfe. Ohne diese Praktiken agieren Teams im Blindflug, was bei komplexen Systemen schnell zu Ausfällen und unzufriedenen Kunden führt.